Die üble Laune ist nämlich folgendes: ein grobes Zeichen, eine verschämte Erpressung.
Gleichwohl gibt es auch subtilere Wolken;
alle schwachen Schatten, die, aus flüchtigem, unbestimmtem Anlass, auf die Beziehung fallen, verändern die Beleuchtung, das Relief;
plötzlich taucht da eine andere Landschaft auf, eine leichte Bewusstseinstrübung.
Die Wolke ist dann nurmehr jenes etwas fehlt mir.

Roland Barthes, Fragmente einer Sprache der Liebe

Fragile Stimmungen und zarte Reize, die schnell verfliegen und kaum erfasst werden können. 
Leicht flirrende oder schwer versunkene Gedanken, die schon lange oder erst kurz im Kopf sind, fragmentarisch vereinzelt bleiben; unscheinbare Dinge und schwebende Geschichten, die nicht klar bestimmt werden können, die mich anziehen aber auch verunsichern,
sind für mich Wolken.

Ich baue Monumente für diese vereinzelten, schwebenden und versunkenen Gedanken mit meiner Kunst.